Yoga - eine empfindungsfreudige und heilsame Bewegungskunst


Jede Übung wird in einer Dreigliederung vermittelt.
Der 1. Schritt ist immer die ästhetische und natürliche, aktive Praxis.
Der 2. Schritt ist die Auseinandersetzung mit dem Bild und Inhalt der Übung.
Der 3.Schritt führt als unmittelbarer Lernschritt in das soziale und tägliche Leben.


Wenn eine Übung praktisch und auch mit ihrem Inhalt richtig erfasst wird und wir uns vorstellend und denkend mit den Bedeutungen auseinandergesetzt haben, lernen wir den dritten Schritt, die Inhalte und die Bewusstseinsformen auf das Leben zu übertragen. Dieses oben genannte Vorgehen wird der dreigegliederten Aktivität gerecht und führt auf gar keinen Fall zur Einseitigkeit. Dieses Yoga führt auch nicht aus der Welt heraus, sondern führt auf geordnete und geführte Weise mit eigener Sensivität und Bewusstheit in die Welt hinein.


Die Arbeit mit den Yogaübungen ist eine Arbeit mit dem eigenen Körper und führt diesen zu einer energetischen Bereicherung und fördert eine Stärkung der Wirbelsäule, der Muskulatur, der Gelenke und der gesamten Haltung. Durch die Entwicklung einer wacheren und gezielten Aufmerksamkeit entsteht eine gute Entwicklung der Spannkraft im Körper. Dadurch üben wir uns auch in der Konzentrationsentwicklung.


Diese Yogaübungsweise ist ein Schulungsweg der von H. Grill durch jahrelanges intensives Arbeiten entwickelt wurde.
Als Grundlage zum Studium können die Bücher „Die Seelendimension des Yoga“ und „Ein Neuer Yogawille“ von Heinz Grill dienen.
Diese übungsweise wird der Seele des Menschen gerecht, denn diese sucht von innen durch ihre Natur eine Verbindung zum Mitmenschen, eine Verbindung zur Welt und zu den höheren Wahrheiten, zur geistigen Welt. Sie sucht deshalb durch ihren Begehrensdrang eine Art Aktivität die nicht einseitig ist z.B. ihr Begehren nur zur Welt zu richten.


Die Atmung

Mit den Übungen möchte ich auch die Qualität und die Rhythmik des Atems fördern. Über die tätige Bewusstseinswahrnehmung nimmt der Mensch die Rhythmik und Qualität des Atmens an. Erst in Folge einer Bewusstheit nimmt das Atemleben die entsprechende Qualität an, z. B. einer Enge oder Weite.


Es sollte zuerst das Bewusstseinsleben zu einer unabhängigen und selbstständigen Entfaltung kommen, dann in Folge von diesen ausgehend, der Atemprozess zu besseren Qualität kommen. Dazu dienen die Asana-Übungen, die zur Auseinandersetzung dienen. Wenn man sie im richtigen Sinne anwendet dienen sie zur sozialen Integrität und zur Steigerung der Qualität. Der Weg geschieht nicht vom Atem zur Bewusstheit, sondern von der Aktivierung der Bewusstseinsprozesse rückwirkend auf natürliche Weise zum Atem.


Während der Ausübung einer Asana wird darauf geachtet, dass man infolge der Bewegungsanforderung die die Übung stellt, das Atmen nicht vergisst oder auch willentlich beschleunigt oder benutzt um in die Übung intensiver hineinzukommen. Grundsätzlich wird darauf geachtet, dass es auf geschmeidige Weise zu einer natürlichen Durchatmung kommt und der Brust und Bauchraum belebt wird.


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